24. Sep, 2020Land-Verkehre

Am 08. September 2020 luden die Handelskammer Hamburg, die Logistik-Initiative Hamburg, der Verein Hamburger Spediteure und der Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg gemeinsam mit dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg sowie der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg zur Online-Konferenz Alternative Antriebe im Straßengüterverkehr ein.

Im Rahmen der Konferenz wurden die verschiedenen Antriebsarten Wasserstoff, CNG, LNG und Elektro hinsichtlich ihrer Potentiale diskutiert und aus unterschiedlichen Blickwinkeln durch unsere Experten aus den Bereichen Politik und Wirtschaft aus ganz Deutschland beleuchtet. Mit alternativen Antrieben auf den Klimawandel reagieren – das funktioniert nur im Dialog zwischen Wirtschaft und Politik. Da waren sich die Podiumsteilnehmer einig.

Für die gesamte Volkswirtschaft ist eine Versorgungssicherheit essentiell, so Podiumsteilnehmer Andreas Richter, Abteilungsleiter Innovation, Technologie und Cluster der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation. Es dürfe nicht nur auf eine technische Lösung gesetzt werden, Offenheit müsse auch gegenüber neuen Technologien bestehen. in weiterer Podiumsteilnehmer betonte , dass rechtliche Rahmen nur greifen, wenn die Verfügbarkeit alternativer Antriebstechnologie am Markt sowie eine flächendeckende  Tankstelleninfrastruktur gegeben seien. Investitionen auf staatlicher und unternehmerischer Seite sind zwingend nötig.

Die Diskutanten stimmten überein, dass der Wandel nur international gelingen könne um die benötigte Geschwindigkeit zu erreichen, die nachhaltige Technik auf die Straße zu bekommen.

 

 

Zu der Thematik “Alternative Antriebe und Kraftstoffe im Straßengüterverkehr – Handlungsempfehlungen für Deutschland” hat das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe zusammen mit dem Öko-Institut, Berlin und dem Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg im Oktober 2018 eine umfassende Studie veröffentlicht. Den Link zu dieser Studie finden Sie hier. 

 

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI hat im Juni 2019 eine weitere Studie zum Thema “Alternative Antriebe im straßengebundenen Schwerlastverkehr: eine quantitative Ermittlung der Nutzeranforderungen an schwere Lkw und deren Infrastruktur veröffentlicht.

Gemäß dieser Studie sind Fuhrunternehmen offen für den Umstieg auf alternative Antriebe. Um diese grundsätzliche Bereitschaft in den tatsächlichen Umstieg zu überführen, braucht es allerdings sowohl Entwicklungen in Technologie und Infrastruktur als auch politische Unterstützung.

 

Die NAVIS verfolgt die Technologieentwicklungen mit großem Interesse, denn für uns ist Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Güterverkehr ein zentrales Anliegen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier auf unserer Website.

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