Ein erneuter Streik der Lokführergewerkschaft GDL im Zuge der Tarifauseinandersetzung mit der Deutschen Bahn wird wieder zu vielen Zugausfällen und Verspätungen im Güter- und Personenverkehr führen. Die GDL fordert einen Tarifabschluss auf dem Niveau des Öffentlichen Dienstes. Die DB war bereit, die gleiche Steigerung zu zahlen, allerdings gestreckt auf einen Zeitraum bei einer Laufzeit von 40 Monaten.

Vom Streik sind im Schienengüterverkehr auch die Containerverkehre der Deutschen Bahn von und zu den Seehäfen betroffen.

Die Arbeitsniederlegung der Lokführer im Güterverkehr der Deutschen Bahn beginnen am Mittwoch, den 01.09.2021 um 17:00 Uhr und soll bis zum kommenden Dienstag, den 07.09.2021 um 02:00 Uhr dauern. Im Personenverkehr soll der Streik am Donnerstag, den 02.09.2021 um 02:00 Uhr beginnen und bis Dienstag, den 07.09.2021 um 02:00 Uhr andauern.

Bei der Deutschen Bahn-Tochter Kombiverkehr sollen Notfallpläne, die sich bereits in der Vergangenheit bei Streiks in enger Zusammenarbeit mit den Traktionsdienstleistern bewährt haben, zum Einsatz kommen.

Unabhängige Bahn-Dienstleister, die nicht zur Deutschen Bahn gehören, sind von den Streikmaßnahmen der GDL in aller Regel davon nicht direkt betroffen. Aber diese Bahn-Dienstleister können indirekt von den Auswirkungen des Streiks im Zugablauf betroffen sein.

Durch die GDL-Streiks sind Gestellungstermine und Schiffsclosings nicht immer einzuhalten. Unsere Disposition wird Sie hierzu im konkreten Einzelfall informieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir generell keine Haftung für aus den oben genannten Umständen resultierende Zusatzkosten übernehmen können.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen der NAVIS gern zur Verfügung.

Bildquelle; Wikipedia

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