
Die Einflussfaktoren für die Höhe der Seefrachtraten in der Containerschifffahrt sind vielfältig und dynamisch. Die Höhe der Seefrachtraten wird dabei durch ein Zusammenspiel aus Marktmechanismen, betrieblichen Kosten und äußeren Einflüssen bestimmt.
Die wichtigsten Einflussfaktoren für die Höhe der Seefrachtraten sind:
- Angebot und Nachfrage an Schiffsraum in der jeweiligen Fahrtgebietsrelation (z.B. Stellplatzkapazitäten, Ladungsangebote, Handelsimbalancen)
- Containertyp (z.B. Standard, Open Top, Reefer Container)
- Abmessungen und Gewichte der Ladungsgüter (für den Containertyp entscheidend)
- fluktuierende Treibstoffkosten (z.B. Bunker Adjustment Factor, Low Sulphur Surcharge, EU-ETS (EU-Emissionshandel))
- Transportdistanz, Transitzeit und Routing zwischen den Häfen (z.B. Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung)
- Verladung mit Direktschiffen oder Verladung via Transshipment-Hafen
- die Wahl der Reederei
- Situation im Lade- oder Bestimmungshafen (z.B. Terminalkapazität, Port Congestion, Wartezeit der Schiffe vor Häfen)
- Warenart (z.B. Gefahrgut)
- Zeitpunkt der Verschiffung (ggf. kommt ein Peak Season Surcharge zur Abrechnung)
- aktuelle geopolitische Lage in einem Fahrtgebiet (derzeit kritische Lage im Roten Meer und in der Straße von Hormus)
- die Verfügbarkeit von Leercontainer (Export-See) oder Rückgabemöglichkeit von Leercontainern (Import-See) in einem Inlandsdepot
- das eingesetzte Transportmittel für den Vorlauflauf bzw. Nachlauf im Seehafen-Hinterlandverkehr (Lkw oder Lkw-Bahn- bzw. Lkw-Binnenschiff-Kombination).
Der Seefrachtenmarkt, insbesondere auf den Hauptrouten Europa-Asien und von und nach Nordamerika, bleibt weiterhin in Bewegung. Sie können sich auf uns verlassen:
Das NAVIS-Team prüft und bietet im Interesse unserer Kunden für jede Verladung die optimale Option an. Dabei berücksichtigen wir wichtige Parameter wie Höhe der Seefrachtrate, die Verfügbarkeit von Container-Equipment und Schiffsraum, Abfahrtsfrequenz, Transitzeit und Fahrplantreue.


