Die Ausbreitung des Coronavirus hat jetzt auch massive Auswirkungen auf die Logistikketten von und nach China. Viele Fluggesellschaften haben zum Teil auf unbestimmte Zeit Ihre Flüge von und nach China eingestellt. Somit können auch bereits gebuchte Luftfrachtsendungen nicht mehr abgeflogen werden.

Die an den internationalen Flughäfen in den letzten Tagen eingetroffenen Sendungen werden größtenteils nicht mehr zollabgefertigt und weitergeleitet, da entweder die chinesischen Behörden den Zugang der Beschäftigten zu den Flughäfen untersagt haben oder aber weil Unternehmen und Institutionen in China ihre Mitarbeiter aufgefordert haben, aus reiner Vorsichtsmaßnahme zu Hause zu bleiben. Wir empfehlen dringend, derzeit keine Luftfrachtverladungen von und nach China vorzunehmen, da ansonsten hohe Lagergeldkosten an den chinesischen Flughäfen drohen.

Auch für Verladungen per Seefracht ist in China mit Verzögerungen zu rechnen, da entweder Sendungen von den chinesischen Häfen nicht planmäßig ins Inland weitergeleitet werden können oder weil sich die Anlieferung zu den chinesischen Exporthäfen für eine Verschiffung nach Europa verzögert. Einen generellen Buchungsstopp für Seefracht-Verladungen von Europa nach China haben die Reedereien derzeit aber noch nicht angekündigt.       

Zum aktuellen Status Ihrer Sendung von und nach China kontaktieren Sie bitte Ihren jeweiligen Ansprechpartner bei der NAVIS.

Zu aktuellen Informationen zum Thema Auswirkungen des Coronavirus auf die Luft- und Seefracht stehen Ihnen bei der NAVIS gern zur Verfügung:

für Luftfracht: Herr Helge Köpfer – Tel. (040) 789 48 – 425 / E-Mail: HKO@navis-ag.com 

für Export-See: Herr Lars Papke – Tel. (040) 789 48 – 230  / E-Mail: LPA@navis-ag.com

für Import-See: Frau Sabine Frieling – Tel. (040) 789 48 – 302  / E-Mail: SFR@navis-ag.com