
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten im Hamburger Hafen im Rahmen der laufenden Tarifrunde erneut zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen.
Der Streik soll mit Beginn der Nachtschicht am Mittwoch, 2. September 2026, beginnen. Hintergrund ist die Ablehnung des jüngsten Angebots des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) durch eine breite Mehrheit der befragten Beschäftigten.
- Während des Warnstreiks ist mit erheblichen Einschränkungen bei der Abfertigung in den Hafenbetrieben und Containerterminals sowie mit Auswirkungen auf die Vor- und Nachläufe zu rechnen.
- Aufgrund des zu erwartenden Rückstaus und des erhöhten Abfertigungsaufkommens nach Ende des Warnstreiks kann es auch im Anschluss noch zu Verzögerungen kommen.
- Eine termingerechte Slot-Abfertigung seitens der Seehafenterminals sowie freie Verbindungswege sind wesentliche Voraussetzungen für eine reibungslose Transportabwicklung.
- Wir bitten um Verständnis, dass sämtliche in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten – beispielsweise Lagergelder, Ausfallfrachten sowie Detention / Demurrage-Kosten – nicht von uns übernommen werden können.
- Darüber hinaus weisen wir darauf hin, dass es situationsbedingt auch bei Leerequipment zu verlängerten Standzeiten kommen kann, bevor Container in den Hafen zurückgeführt werden können.
- Sollten Ladeschlüsse oder Gestellungstermine nicht eingehalten werden können, informieren wir Sie selbstverständlich umgehend.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!


