
Die durch den Iran-Krieg verursachte Blockade der Straße von Hormus verhindert bislang immer noch direkte Schiffsanläufe von und zu den Häfen im persischen Golf. Zwischenzeitlich versuchen die Reedereien das Routing der Containerschiffe aber an die Blockade anzupassen und die Seefrachtströme auf alternative Häfen in der Region zu verteilen. Zu den Alternativhäfen zählen je nach Reederei Sohar und Salalah im Oman, Fudschaira und Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die saudischen Häfen im Roten Meer Jeddah, King Abdullah Port, Yanbu und Jazan.
Der Weitertransport zu den Destinationen über Land zu den Häfen im persischen (arabischen) Golf in erfolgt in aller Regel per Lkw und zum Teil per Bahn wie die Etihad Rail in VAE. Einige Reedereien schließen an den Landtransport eine nochmalige Um- und Weiterverladung auf Feeder-Schiffen im persischen Golf an.
Die Lkw-Routen zwischen dem Roten Meer und dem persischen Golf überbrücken Distanzen von ca. 1.000 bis 1.500 Kilometern und sind daher sehr zeit- und kostenintensiv. Zudem sind die Transportkapazitäten auf der arabischen Halbinsel für Transport auf dem Landwege beschränkt und können die Transportmengen nicht vollumfänglich aufnehmen.
Über die alternativen Routen werden sowohl FCL-Container als auch LCL-Sammelcontainer verladen. Für Rückfragen zu den Transportoptionen und aktuellen Frachtraten wenden Sie sich gern an den gewohnten Ansprechpartner bei der NAVIS oder an Herrn Sven Forche (Tel.: 040 – 789 48 – 417).
Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten und die Auswirkungen auf die globalen Lieferketten finden Sie unter NAVIS Aktuell hier.


