9. Apr, 2019 | NAVIS Segellisten

Unsere neueste NAVIS Segelliste für die Kalenderwochen 16 bis 21/2019 finden Sie ab sofort zum kostenlosen Download hier.

Sollten Sie den Bezug per Postversand wünschen, wenden Sie sich gerne an unseren Mitarbeiter Herrn Sascha Kaminski (Tel. 040 – 789 48 – 288 / Kontakt)

Thema des Deckblattes der Segelliste ist dieses Mal:

Die PEKING – Een Hamborger Veermaster bald zurück in Hamburg

Seit August 2017 wird die PEKING auf der Peters Werft in Wewelsfleth restauriert. Ab Mai 2020 soll sie als schwimmendes, aber nicht selbstständig fahrtüchtiges Museumsschiff im neuen Deutschen Hafenmuseum in Hamburg ihren Platz finden. Die Eröffnung des Museums ist zwischen 2023 und 2025 geplant. Im Fokus des Deutschen Hafenmuseums soll nicht die reine Seefahrt stehen, sondern die Rolle deutscher Häfen in der Welt. Der Hamburger Hafen ist größter Hafen Deutschlands und drittgrößter Hafen Europas. Schifffahrtsrouten verbinden ihn mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern. Die Säulen des neuen Museumskonzepts bilden Themengebiete wie die Rolle des Hafens in der Globalisierung, der Hafen als Arbeitswelt sowie die Werftindustrie und der Schiffbau.

Aus Anlass des Stapellaufs der PEKING bei Blohm & Voss am 25.02.1911 gibt es vom 26.02.2019 bis 26.05.2019 eine „kleine“ kompakte Sonderausstellung mit ausgewählten Objekten im Museum für Hamburgische Geschichte. Vor mehr als 100 Jahren galt sie als eines der modernsten Segelschiffe der Welt und gehörte zu den letzten großen Frachtseglern, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgrund ihrer Geschwindigkeit, Sicherheit und Präzision noch gegen Dampf- und Maschinenschiffe antreten konnten. Neben dem Alltag an Bord wird auch das harte Arbeitsleben in den chilenischen Salpeterminen dargestellt. Mit Original-Exponaten, wie dem Steuerstand der PEKING, wird die Dimension des Schiffes anschaulich: 32 Mann Besatzung haben ein 115 m langes Schiff um Kap Horn gesegelt. Anhand von Großfotografien werden aktuelle Einblicke in die Restauration auf der Werft in Wewelsfleth gegeben.

Copyright Fotos / Textauszüge: Stiftung Hamburg Maritim